21 August, 2006

Breede River and the Townships



Molo, kunjani?
– Das sind meine ersten Worte in Xhosa, der Sprache die auf der Kapinsel und Umgebung von der farbigen Bevölkerung gesprochen wird und bedeutet so viel wie: Guten Tag, wie geht’s euch/dir?
Letztes Wochenende waren wir auf der Breede River Waterfall Farm (wobei ich keinen Wasserfall gesehen habe) ein bisschen wandern und im größten Irrgarten der südlichen Hemisphäre. Echt beeindruckend! Aber ich hab es wieder heraus geschafft – wie ihr ja unschwer bemerken solltet. Außerdem haben wir in einem Kakteen Garten in dem anscheinend der ältesten Kaktus Afrikas steht. Er ist ca. 5 bis 6 Meter hoch und 96 Jahre alt. Aber ich weiß nicht ob ichs glauben soll! Der Guide war aus Holland ;-) und hat auch sonst sehr unglaubwürdige Anekdoten aus der Kolonialzeit erzählt! Na ja sei’s drum, er war definitiv groß und auch alt und das ist ja die Hauptsache.
Aber damit ihr nicht immer nur die schönen Seiten Afrikas seht, hab ich gedacht, dass ich mal ein Bild eines Townships reinstelle. Ich kann euch sagen...da geht’s rund. Aber trotzdem, es war mal interessant so was zu sehen. Die Leute dort sind trotz Armut sehr freundlich aber leider oft sehr betrunken und aufdringlich. Ich würde euch gerne auch ein Bild von innerhalb des Townships präsentieren, aber mir wurde abgeraten wertvolle Sachen mit hinein zu nehmen.
Das ihr aber nicht denkt, dass ich hier nur zum Spaß bin, erzähl ich euch auch noch was von der Arbeit. So langsam wird’s anspruchsvoll... Seit Ende letzter Woche gehen wir zu Kundengespräche und ich soll sie dann ab nächster Woche auch führen, was bestimmt sehr schwer wird, da ich ja des Englischen doch nicht so mächtig bin um in der Arbeitswelt authentisch rüber zu kommen. Aber die Arbeit macht sehr viel Spaß und ich freu mich auch schon auf diese Herausforderung!

Nisale kakuhle – Auf Wiedersehen – André

16 August, 2006

Robben Island, Nelson Mandela and Signal Hill


Es ist mal wieder so weit...ich erzähl euch was! Letztes Wochenende waren wir mal wieder unterwegs. Wir waren auf Robben Island (unten rechts), der Insel auf der Nelson Mandela 16 Jahre lang als politischer Gefangener im Gefängnis saß. Ich kann euch sagen, das war kein Spaß, er musste jeden Tag in einer Gluthitze Kalkstein abbauen um in am nächsten Tag wieder an einer anderen Stelle zu deponieren, wo er dann einen Tag später die gleichen Steine wieder zurück bringen musste und und und... - Ihr könnts euch vorstellen!
Auf dem Signal Hill (oben) waren wir auch noch, wovon man eine richtig geile Aussicht über ganz Kapstadt hat.
Außerdem war ich (Schande über mich) im Paulaner ein Weizen trinken. Aber ich hab das gleich damit ausgeglichen, dass wir am Montag Maries Geburtstag gefeiert haben und zu diesem Anlass afrikanisch Essen waren. Ich hatte das volle Programm auf meinem Teller! Krokodil, Springbock, Kudu (was auch immer das ist) und Strauß – war echt gut aber ich hab es mir exotischer vorgestellt. Außerdem hat in dem Restaurant eine afrikanische Band gespielt. Warecht super geil, die haben einfach den Rhythmus im Blut.
Also dann, wir hören von einander!

09 August, 2006

wandering round Cape Town

Ich weiß, ich hab mich schon lange nicht mehr gemeldet…aber ich musste ja auch warten, bis ich ein paar schöne Bilder habe. Erst mal zur Arbeit bei Siyabona Africa. Die Arbeit macht echt sehr viel Spaß. Ich arbeite in einem sehr jungen Team von 20, vielleicht auch 30, Leuten (in meinem Büro aber nur 3). Zurzeit muss ich bei der Planung einer neuen Rundreise helfen und ich habe die Aufgabe den Reiseablauf – also die einzelnen Stationen – festzulegen. Außerdem muss ich noch für ein Gebiet namens Blyde River Canyon (der drittgrößte Canyon der Welt) Informationen sammeln und diese zusammenfassen um einen kleinen Überblick über die Geologie, die Geographie und natürlich auch über die Flora und Fauna des Blyde River Nature Reserve zu erhalten. Diese werden dann an die einzelnen Guides von Siyabona weiterzugeben. Somit werdet ihr immer, wenn ihr eine Bootsfahrt auf dem Blyde River über Siyabona macht, mehr oder weniger hören was ich so zusammengestellt habe ;-)So jetzt aber zu was anderem. Dieses Wochenende war ich zum ersten Mal aus Cape Town draußen! Ich hab mit meiner Mitbewohnerin Marie das Cape Peninsula (die Kaphalbinsel) erkunden und bin zum ersten Mal hier Auto gefahren (schalten mit der linken Hand war ganz schön komisch). Wir waren in Simonstown, einem kleinen verträumten Ort am Kap, wo wir, wie es hier Tradition ist, Fish n’ Chips gegessen haben, (sofern englische Fish n’ Chips überhaupt traditionell für Südafrika sein können – aber sie behaupten es eben). Simonstown hat einen sehr schönen Hafen und ist bekannt für seine Seelöwen, weswegen wir auch hauptsächlich da waren. Die sind dort überall und auf einer Simonstown vorgelagerten Insel ist eine riesige Seelöwen Kolonie. Anschließend sind wir wieder über eine andere Strecke und somit über den Tafelberg nach Cape Town zurück gefahren. Ich dachte ja immer das sei ein kleiner Berg, aber da hab ich mich geschnitten, der Tafelberg ist allgegenwärtig! Egal wo man in Cape Town hinfährst siehst du immer irgendeinen Teil des Tafelbergs. Als wir dann endlich mal drüber waren und natürlich auch eine Fotopause eingelegt hatten fuhren wir über Hout Bay, Camps Bay und Clifton wieder nach Seapoint (für alle die es noch nicht wissen! Da wohne ich). Ich weiß, dass hört sich alles nicht so spektakulär an...aber deswegen hab ich ja auch Bilder gemacht ;-)




Bis bald André