28 Juli, 2006

Introducing the Mother City

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll...
Als ich gestern angekommen bin wurde ich erstmal in mein Zimmer gebracht (echt nett) und anschließend hab ich mir erst mal ne Mütze schlaf gegönnt. Als ich dann von unserer Haushälterin geweckt wurde sah ich erstmals wie schön es hier eigentlich ist. Es riecht überall nach Salzwasser, überall Möwen und Palmen und im Hintergrund thront der König der Mother City - der Tafelberg!
Ich selbst wohne nicht am Tafelberg, aber hier ist es mindestens genauso schön. Wenn ich aus dem Fenster im Wohnzimmer schaue sehe ich einen andren Berg – den Lion’s Head (Foto). Als ich dann zum Strand ging war ich überwältigt. Ich hab noch nie in meinem Leben so große Wellen gesehen. Später am Tag, als ich zurück zur Wohnung ging merkte ich, dass mein Adapter für die Steckdose gar nicht passt, somit habe ich mich auf den Weg Richtung City gemacht und dort einen der nettesten Menschen, dem ich je begegnet bin getroffen – Wolfert. Ich wollte ihn eigentlich nur fragen wo man denn am besten einen Adapter kaufen kann und dieser Mann nahm kurzerhand sein Handy, rief zuhause an und fragte seine Frau ob sie nicht einen Adapter haben den sie nicht brauchen. Gesagt getan - schon lief er in sein Haus (er wohnte direkt da) und kam mit einem, noch verpackten, Adapter wieder raus und schenkte ihn mir. Ich war zu beginn zwar sehr skeptisch aber nach einigen Minuten Small Talk entpuppte er sich als das, was ich oben bereits gesagt habe. Anschließen hat er mir noch sehr viel über die Stadt erzählt und mir Tipps gegeben, wo man Gefahr läuft überfallen zu werden und wo nicht (ich kann euch beruhigen, er hat mir nicht sehr viele gefährliche Orte genannt).
Meine Mitbewohner sind auch sehr nett. Wir haben gestern gleich mal einen draufgemacht und ich habe erste Erfahrungen mit südafrikanischem Bier gemacht – läuft gut ;-)
So, dass soll es mal fürs erste gewesen sein...

Bis dann André