21 November, 2006

Greater Kruger area and national park

Hi Leute!
Sorry, dass es so lange gedauert hat. Manche wissen es ja schon...mein Netzteil war kaputt und ich konnte mein Notebook nicht mehr laden.
Aber jetzt geht’s wieder und ich kann euch endlich all die spannenden Dinge erzählen die ich so erlebt habe!
In den letzten Wochen hab sich einiges gesehen. Deswegen werde ich es auch auf 2 Blogeinträge verteilen um euch keine Bilder vorenthalten zu müssen..
Ich war vom 18. bis zum 24. Okt. Im Krüger National Park zum ‚arbeiten’. Mein Chef wollte, dass ich mit eigenen Augen sehe was ich vermarkte und deswegen hat er mich zu den wilden Tieren geschickt.Da es ja eine Bildungsreise war, möchte ich euch nicht die Bildung die mir vermittelt wurde vorenthalten und deswegen erstmal ein paar nackte Zahlen und Fakten.
Der Krüger-Nationalpark (englische Bezeichnung: Kruger National Park) liegt im Nordosten Südafrikas im Lowveld in den Provinzen Mpumalanga und Limpopo. Er erstreckt sich vom Krokodilfluss im Süden bis zum Limpopo, dem Grenzfluss zu Mosambik, im Norden. Er ist etwa 350 km lang, sowie 60 km breit und umfasst eine Fläche von rund 20.000 km². Damit gehört er zu den größten Nationalparks in Afrika.
In dem Park wurden 147 Säugetierarten inklusive der „Big Five“ gefunden, außerdem etwa 500 Vogelarten und 114 Reptilienarten.
Das Schutzgebiet wurde 1898 von Präsident Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt. 1961 wurde der Park eingezäunt. Heute ist er das größte zusammenhängende Schutzgebiet für wilde Tiere in Südafrika.
Seit Beginn der 2000er Jahre wird der Park nach Mosambik und Simbabwe erweitert. Dieser Teil heißt Great Limpopo Transfrontier Park und erstreckt sich über den nördlichen Kruger-Nationalpark und das Resort Gaza (Mosambik). Der Gonarezhou-Nationalpark (Simbabwe) soll ebenfalls Teil des riesigen, grenzüberschreitenden Nationalparkprojekts werden. Die Zäune zwischen Südafrika und Mosambik wurden in den letzten Jahren abgerissen. Zahlreiche Großwildumsiedlungen – unter anderem von Elefanten, Giraffen, Zebras und Kaffernbüffeln – fanden statt, und nicht alle verliefen erfolgreich. Teile der umgesiedelten Elefantenherden sind wieder nach Südafrika zurückgelaufen. Es könnte noch Jahre dauern, den Wildbestand auf der Mosambik-Seite zu erhöhen.
Aber nun zu den Dingen an denen ihr wahrscheinlich mehr Interesse habt.Als wir im Krügerpark ankamen war ich total überrascht und auch ein wenig enttäuscht, da ich ihn mir ganz anders vorgestellt habe. Der Krügerpark (oder zumindest der Teil in dem Ich war) ist komplett mit Büschen übersät und man konnte kaum Tiere sehen, wenn sie nicht ganz nah an unserem Auto waren. Ich bin mit der Vorstellung der Serengeti oder Kalahari dort hin gefahren. Dem war aber leider nicht so...Aber es war trotzdem ein tolles Erlebnis. Ich sah glücklicherweise trotzdem alle Tiere die ich sehen wollteDas krasseste dass ich erlebt habe, war, die Jagt eines Löwenrudels auf einen Impala (eine Antilopenart). Das ging so schnell...Der Impala schaut die Löwin an, die Löwin den Impala. Da rennt der Impala auf einmal los und der Löwin hinterher. Nach ca. 4 Sekunden hat der Löwe den Impala eingeholt und man hört nur noch eine Art Knall – aus vorbei, der Impala ist tot und die Löwin blutverschmiert.Aber auch die anderen Tiere die ich gesehen habe waren echt cool.Z.B. fand ich Hyänen immer hässlich – aber das sind voll die witzig aussehenden Tiere, wenn die so neben einem auf der Strasse hertrotten.Die wohl mit Abstand schönsten und grazilsten Tiere, die ich gesehen habe waren Leopard und Gepard. Ich habe noch nie ein Tier gesehen, dass sie so geschmeidig bewegt, wie der Leopard. Als wir in den Park kamen, haben wir so nach einer Std. den ersten Leopard gesehen, wie er auf der Jagt war und ich war echt total fasziniert. Er war vielleicht 1 bis 2 Meter neben uns im Dickicht und wir haben keinen Laut gehört. Weder ein Grashalm, den er umgetreten hat noch einen Ast, der gekracht hat war zu hören. Die bewegen sich einfach so schön, dass muss man gesehen haben. Aber jetzt wieder zurück zu den Harten Fakten. Ich habe alle der BIG 5 im Krugerpark gesehen. Die BIG 5 sind die am schwersten zu fangenden Tiere und heißen deswegen auch so. Zu Ihnen gehört der Löwe, der Leopard, der Elefant, der Büffel (das einzige nicht zähmbare Tier der Erde) und das Rhino (Breit- und Spitzmaul). Außer den BIG 5 habe ich noch etliche andere Tiere wie z.B. Hyäne, Impala, Giraffe, Hippo, Kampfadler, Geier, Zebra und Gnu gesehen.Nach 3 Tagen sind wir dann nach Balule gefahren (ein privates Reservat zu dem Krugerpark Safaris Zugang hat), Balule gehört zur Greater Kruger Area und die Grenzen zum Krugerpark sind offen – somit sind dort die gleichen Tiere wie im Krugerpark. Dort habe ich mich zum ersten mal so richtig wie in Afrika gefühlt. Trockener Bush, atemberaubende Sonnenuntergänge und neben meinem Zelt ein Wasserloch an dem mittags die Elefanten zum planschen vorbeikamen – einfach nur geil!!!!!!In Balule haben wir dann eine Wanderung durch den Park gemacht und die Gegend zu Fuß erkundet. Insgesamt waren wir zweimal wandern. Während des ersten haben wir ein Rhino gesehen, während des zweiten keine Tiere aber dafür das Skelett eines Büffels – echt cool. Als wir da so standen wurde mir zum ersten mal Angst und Bange...Wir haben ein halbes Gnu im Baum liegen sehen – die Beute eines Leopart – und wir zu Fuß...Aber es ist nichts passiert und wir sind alle wieder sicher am Auto angekommen.Balule war außerdem unser Sprungbrett zu anderen Sehenswürdigkeiten, wie dem Blyde-River Canyon und einem Rehabilationszentrum für kranke Tiere namens Moholoholo (so heißt das wirklich!!) Der Canyon ist der drittgrößte der Welt und einer der schönsten. Leider war bei uns nicht so tolles Wetter und die Bilder sehen ein bisschen düster aus...Moholoholo war echt super. Ich hab echt viel über die Tierwelt und Afrika gelernt. Aber da ich nicht so weit ausschweifen möchte hier nur einige Kleinlichkeiten.Z.B. der Schwarze Adler ist nur 4 kg schwer jagt sogar Antilopen und schnellt auf diese aus ca. 3 km Höhe mit einer Geschwindigkeit von bis zu 200km/h herunter.Und apropos Adleraugen!!! – Da muss man eigentlich Geieraugen sagen! Eine Geierart (weiß leider nimmer welche) kann bis zu 75 km weit sehen – das ist echt abgefahren!
So das war’s mal mit dem Krugerpark und Umgebung.
Demnächst gibt’s mehr! - Adiós
Euer André

1 Comments:

At 28 Dezember, 2006 16:53, Anonymous Anonym said...

sehr iteresting Lesematerial auf Kapstadt. es scheint wie du hatte eine Menge Spaß
Liebe abby

 

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